Über die St.Galler Singschule
Die St.Galler Singschule vermittelt die Freude am Singen – und das für jedes Alter. Die Angebote reichen von Eltern-Kind-Singen über den Singschulchor bis zum Konzertchor der St.Galler Singschule.
Gegründet wurde die St.Galler Singschule gemeinsam von Anne Marie und Alfred Brassel. 1980 wurde ihnen der Anerkennungspreis der Stadt St. Gallen für kulturpädagogisches Schaffen verliehen. Was 1973 aus privater Initiative mit einer Schar singfreudiger Kinder begonnen hatte, entwickelte sich zu einer musikpädagogischen Institution, welche seit einer Generation kontinuierlich kulturelle Erziehungsarbeit leistet: Aufbauarbeit, Vereinsgründung, Gründung Konzertchor, Singschulchor der JMS und Frauensingschulkreis, berufsbegleitende Ausbildung für Singschullehrkräfte, Teilintegration in die Jugendmusikschule der Stadt St.Gallen, Schweizerisches Jugendchortreffen in St.Gallen, Theater- und Fernsehauftritte, Ausweitung des Bildungsangebots für Erwachsene, Eltern-Kind-Singen, Lehrer- und Lehrerinnenfortbildung.
Die Singschule vermittelt eine ganzheitliche musikalische Ausbildung. Zentrales Anliegen ist die Entwicklung der Stimme als Ausdrucksmittel der eigenen Persönlichkeit. Zugleich werden beim gemeinsamen Singen gemeinschaftsbildende Kräfte geweckt und entwickelt.
Das theoretische Fundament und zugleich praktische Arbeitsmittel bildet die Latonisation, das Tonsilbensystem von Carl Eitz, welches gegenüber den herkömmlichen Tonbennenungen viele Vorteile mit sich bringt. Dank der durchdachten Struktur und den sinnvollen „Eselsbrücken“, ist die Latonisation für jedes Alter und für jeden Wissensstand, eine grosse Hilfe, beim Singen nach Noten und beim Erkennen von musikalischen Zusammenhängen.
